„Weniger Ordnung im Garten – mehr Leben im Winter.“
Das beste Vogelfutter ist das, was wir im Garten selbst entstehen lassen.
Nicht nur Vögel, auch viele Samen- und Insektenfresser profitieren davon, wenn der Garten im Winter kein perfekt aufgeräumtes Paradies ist, sondern ein Ort mit Struktur, Rückzugsmöglichkeiten –
und ein wenig Chaos 🤭
Wir lassen das Sommergrün stehen. Stauden, Samenstände und trockene Halme bieten Insekten ein wertvolles Winterquartier. Laub wird nur von den Wegen gekehrt, in den Beeten darf es liegen bleiben. Unter der Schneedecke wirkt es wie eine natürliche Daunendecke: Es schützt Pflanzenwurzeln vor starkem Bodenfrost und bietet Lebensraum für unzählige Bodenbewohner.
Hagebutten, Samenstände und Haselnüsse werden von Vögeln gerne angenommen. Ergänzend füttere ich im Winter gelegentlich Apfelstücke, ungeschwefelte Rosinen, Walnüsse, Hanfsamen und Sonnenblumenkerne.
Dabei orientiere ich mich an den Empfehlungen der Vogelwarte Sempach, die eine naturnahe und verantwortungsvolle Winterfütterung empfiehlt.







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