Manchmal braucht es kein grosses Schauspiel der Natur. Kein Sonnenaufgang, kein dramatisches Licht, kein perfektes Wetter. Manchmal reicht feiner Nieselregen, ein stiller Garten und der Blick für das Kleine.
Heute habe ich die grauen Stunden genutzt und bin mit dem Makro durch den Garten gestreift. Gerade jetzt, wenn alles frisch erwacht, zeigen sich Formen, Strukturen und kleine Wunder besonders schön. Die zarten Tropfen auf Blüten, Blättern und jungen Pflanzen wirken wie feine Glasperlen – vergänglich und doch voller Ausdruck.
Ich mag diese stillen Momente sehr. Während viele beim Nieselwetter nur an Trübnis denken, entdecke ich darin Ruhe, Frische und eine ganz eigene Schönheit. Der Garten wirkt gedämpfter, weicher, fast ein wenig geheimnisvoll. Und genau dann lohnt es sich, ganz nah heranzugehen.
Fotografiert habe ich diese kleine Serie mit meiner alten Sony Alpha 550 und einem Minolta Objektiv 100 mm 1:2.8 – eine Kombination, die mir immer wieder Freude macht.
Ganz unspektakulär vielleicht. Und gerade deshalb so schön.






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