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Kosmetik selber machen – zwischen Neugier, Fehlern und echtem Wissen

 

 

Am Anfang steht fast immer ein Wunsch.
Etwas selber zu machen.

 

Vielleicht, weil man nie so genau weiss, was wirklich in einem Produkt steckt.
Vielleicht, weil man gerne mit den eigenen Händen arbeitet.
Oder weil man spĂĽrt: Das kann doch nicht alles sein.

 

Also beginnt man zu suchen.
Man scrollt durch Social Media, liest Blogs, schaut Videos – und landet im besten Fall bei guten Informationen, hilfreichen Erklärungen und ehrlichen Menschen, die ihr Wissen teilen.
Im schlechteren Fall probiert man Rezepte aus, die zwar gut gemeint, aber schlecht durchdacht sind – und zahlt Lehrgeld. Mit Rohstoffen, Zeit und manchmal auch mit der Haut.

 

So war auch mein Weg.

 

Der Wendepunkt kam, als ich begann, wirklich zu recherchieren. Nicht nur Rezepte nachzurühren, sondern zu verstehen, warum etwas funktioniert – oder eben nicht. Dabei bin ich auf die Bücher von Heike Käser und Brigitte Bräutigam gestossen. Fachlich fundiert, klar erklärt und frei von unnötigem Hype. Kurz darauf fand ich auch eine Facebook-Gruppe, die mich fachlich wie menschlich enorm weitergebracht hat.

 

Neben all diesen konkreten Hilfestellungen und Lehrmitteln gibt es jedoch nur eine Konstante, die wirklich zählt:

 

Recherche. Recherche. Recherche.

 

Denn erst mit einem soliden Grundwissen beginnt die eigentliche Freude. Dann wird das Selbermachen nicht mehr mühsam, sondern kreativ. Man fängt an, eigene Rezepte zu schreiben, Rohstoffe bewusst auszuwählen, Wirkstoffe gezielt einzusetzen und genau die Emulgatoren zu verwenden, die zur eigenen Haut – und zur eigenen Philosophie – passen.

 

Kosmetik selber zu machen ist kein schneller Trend.
Es ist ein Prozess.
Und irgendwann merkt man: Man rührt nicht mehr einfach Produkte – man trifft Entscheidungen.

 

Seit drei Jahren verwende ich nun dieselbe Rezeptur für meine Gesichtspflege Pomp and Gloria. Ich ändere nur noch marginal etwas an der Zusammensetzung. Manchmal wechselt das Baobaböl mit Ximeniaöl, je nachdem, was sich gerade stimmig anfühlt und verfügbar ist.

 

Dieses lange Probieren, ständige Optimieren und immer wieder Neues einbauen – so habe ich für mich erkannt – tut meiner Haut nicht gut.


Haut liebt Verlässlichkeit.
Und Erfahrung lehrt Gelassenheit.

 

Darum bleibt diese Rezeptur jetzt so, wie sie ist.
Bewährt. Durchdacht. Ruhig.

 

Ein bisschen Pomp – für Pflege, Nährstoffe und dieses kleine luxuriöse Gefühl.
Und ein bisschen Gloria – für das Vertrauen, dass weniger oft mehr ist.


Im folgenden kurzen Video zeige ich dir einen Einblick in meine Arbeitsweise – ruhig, reduziert und ohne ständige Experimente. Genau so, wie ich meine Gesichtspflege heute lebe.

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